Saydrop
Diktieren auf dem Mac, ohne dass die Aufnahme den Rechner verlässt.
- Verfügbar
- Python, MLX, mlx-whisper, Gemma, Qwen, FastAPI, Ed25519
- saydrop.squibble.ch
Das Problem
Diktieren ist schneller als tippen, aber die verbreiteten Werkzeuge schicken die Aufnahme an einen Server. Bei einer Notiz ist das gleichgültig. Bei einem Mandantengespräch, einer Personalsache oder einem Passwort, das versehentlich mitgesprochen wurde, ist es das nicht. Und sobald das Netz weg ist, ist auch das Diktat weg.
Wie es das löst
Saydrop transkribiert lokal. Die Erkennung läuft über mlx-whisper direkt auf der Neural Engine des Macs. Audio wird nur im Arbeitsspeicher gepuffert und nie auf die Platte geschrieben. Der gesamte Kernablauf funktioniert ohne Netz.
Die Bedienung ist ein einziger Hotkey. Doppelt tippen startet die Aufnahme, nochmal tippen beendet sie, der fertige Text landet in der Anwendung, die gerade den Fokus hat.
Was es kann
Lokal ist der Normalfall, nicht ein Modus. Es gibt keinen Schalter, den man erst finden muss. Ein Diktat erreicht die Cloud nur, wenn dafür getrennt und ausdrücklich zugestimmt wurde.
Sprachliche Nachbearbeitung, austauschbar. Nach der Transkription räumt ein zweites Modell Füllwörter und Satzbau auf. Das kann ein lokales Gemma oder Qwen in einem eigenen Worker-Prozess sein oder die Gemini-API.
Fehlschlagen kostet nie das Diktat. Wenn die Nachbearbeitung nicht antwortet, gibt Saydrop das rohe Transkript aus. Ein leeres Feld wäre die schlechtere Antwort.
Lizenzen, die offline gelten. Der Lizenzdienst ist eine FastAPI-Anwendung an Paddle-Webhooks. Die ausgestellte Lizenz prüft die App über eine Ed25519-Signatur ohne Netz. Ist der Lizenzserver nicht erreichbar, arbeitet Saydrop weiter.
Eine ganze Auslieferungskette, nicht nur eine App. Marketing-Site und Lizenzdienst laufen auf dem Galaxy Docker Swarm hinter Traefik, der DNS-Eintrag steht in Ansible, die CI-Projektmitgliedschaft in Terraform.
Was es nicht tut
Es läuft nur auf macOS und nur auf Apple Silicon. Die lokale Erkennung lebt von der Neural Engine; auf Intel-Macs, unter Windows oder unter Linux gibt es sie nicht.
Es ist heute im täglichen Eigengebrauch und nicht öffentlich veröffentlicht. Es gibt keine Präsenz im App Store und keine öffentliche Downloadzahl, die wir behaupten könnten.
Die optionale Nachbearbeitung über Gemini verlässt den Rechner. Deshalb ist sie eine getrennte Zustimmung und keine Voreinstellung.
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